Klärschlammaufbereitung

Klärschlammaufbereitung

Der Weg zur regionalen Wertschöpfung

Mikroplastik auf
der spur

Mikroplastik im Wasserkreislauf und das
Vorkommen im Klärschlamm

Der Kreislauf von Mikroplastik beginnt und endet beim Menschen. Ob Reifenabrieb, Kosmetik oder Kunstfasern – alles landet letztendlich im Abwasser und später durch den Verzehr von Fisch und Meeresfrüchten wieder bei uns Menschen.

Mikroplastik wird in Kläranlagen aus dem Abwasser entfernt – Fakt ist, dass dies aber nur unzureichend passiert.

Trotz Einbau einer Vorreinigungsstufe in Kläranlagen enthält der Klärschlamm nicht organische Substanzen und Störstoffe bis hin zu Mikrofasern aus Polyester sowie Mikroplastikbestandteile. Zudem hat eine Analyse der TU Freiberg aus dem Jahr 2021 ergeben, dass zahlreiche weiße Partikel, die kein Mikroplastik darstellen, im Klärschlamm enthalten sind. Die wachsähnlichen, organischen Agglomerate bestehen vor allem aus aliphatischen Kohlenwasserstoffen (Paraffine, Wachse), Aminen und Alkoholen.

Verbrennungskapazitäten für Klärschlamm stehen derzeit nur begrenzt und zu hohen Entsorgungspreisen zur Verfügung. Da die landwirtschaftliche Verwertung des Klärschlamms mittelfristig vor dem „Aus“ steht, hat die ReTech Resources Technology GmbH in Zusammenarbeit mit Forschungs- und Entwicklungsunternehmen, wie FAUDI, es sich zur Aufgabe gemacht, ein Klärschlammaufbereitungskonzept zu entwickeln.

 

Die Lösung

Unser Konzept

Unsere Alternative zur Monoverbrennung steigert den Wertschöpfungsanteil aus Klärschlämmen deutlich und offeriert eine innovative ganzheitliche Technologie zur Aufbereitung und Wiederverwendung kommunaler Abwasserströme.

Der Vorfilter – RT-Mikroplastik Separator

Der erste Schritt in unserem Gesamtverfahren ist die Vorfiltration mit unserem speziell entwickelten RT-Mikroplastik Separator.

Mit diesem gelingt es uns einen Filterkuchen abzutrennen, in dem sich alle nicht organischen Bestandteile und Störstoffe bis hin zu Mikrofaser und Mikroplastikpartikeln befinden. Der ausgetragene Filterkuchen mit allen Störstoffen kann mit einem sehr guten Restfeuchtegehalt einer geregelten Entsorgung zugeführt werden. Der abgereinigte Klärschlamm fließt über das Filterelement in einen sogenannten Reinraum und wird von diesem Reinraum aus einem weiteren in der Regel stattfindenden Entwässerungsprozess zugeführt.

Das Verfahren

In unserer Klärschlammaufbereitung werden vorab durch eine Ultraschalldesintegration, einer Fest-Flüssigkeitstrennung und einer Filtration Schwermetalle, sonstige Schadstoffe, resistente Keime und Antibiotikarückstände abgetrennt. Durch die Kombination mechanischer, chemischer und biologischer Verfahrenstechnologien wird ein qualitativ hochwertiges, humusartiges Produkt hergestellt, das in der Agrarwirtschaft zur Substitution von primärstoffbasierten Erzeugnissen etabliert wird. Weiterhin wird eine gezielte Nährstoffrückgewinnung in Form von Stickstoff und Phosphorrecycling vorgenommen. Der Phosphor in Form von Struvit aus der MAPKristallisation oder Kalzinierung kann entweder als Nährstoff dem humusartigen Produkt hinzugegeben werden oder durch einen weiteren Verfahrensschritt Phosphorsäure gewonnen werden, die erneut dem Prozess zugeführt wird.

Eine mögliche modulare Integration der Teilprozesse des angestrebten Nachrüstungskonzepts unseres RT-Mikroplastik Separators in bestehende Systeme erachten wir als ein wichtiges Element einer nachhaltigen Anpassungsstrategie für zukünftige Herausforderungen.

Innovativ und Nachhaltig -Klärschlammaufbereitung

Das Gesamtverfahren

Gesamtverfahren Klärschlammaufbereitung
Gesamtverfahren Klärschlammaufbereitung

Ökologischer Mehrwert durch Klärschlammaufbereitung

Der Re-Use-Gedanke

Enorme Schadtstoffreduzierung
(grobe Störfaktoren bis hin zum Mikroplastik)

Erhöhung der Prozessstabilität des Gesamtverfahrens

CO₂ Einsparung

Durch Trockensubstanzwerte von ca. 40% der abgetrennten nicht organisches Bestandteile

 

Durch Abtrennung der Stoffe keine
Rückführung in die Umwelt

Verbesserung der Ausgangssituation für die Herstellung eines Humusbodens & Möglichkeit der landwirtschaftlichen Verbringung

Kein Verlust des Kohlenstoffs

Der dringend in der Landwirtschaft benötigt wird

Wiederverwendung von Wasser aus kommunalen Kläranlagen

Für die Bewässerung landwirtschaftlichter Flächen

 

Entwässerung ohne Einsatz von synthetischen Polymeren

Jährliche Einsparung durch Verwendung biologisch abbaubarer Flockungsmittel, Kostenreduzierung sowie keine Umweltbelastung

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Unser Kooperationspartner, die ReTech Resources Technology GmbH ist mit unserer Unterstützung Ihr Ansprechpartner in Sachen Klärschlammaufbereitung für eine regionale Wertschöpfung und Nährstoffrückgewinnung.

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